Konstituierende Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung

Die Stadtverordnetenversammlung kommt das erste Mal nach der Kommunalwahl zusammen, neue und schon erfahrene Stadtverordnete lernen sich kennen. Eröffnet wird die Sitzung traditionell durch den Bürgermeister, die Sitzungsleitung übernimmt anschließend das nach Jahren älteste Mitglied der Versammlung.

Die erste Überraschung bereitet gleich Bürgermeister Herbert Hunkel, der durch die Ankündigung „die Eröffnung der konstituierenden Sitzung der Stadtversammlung zum letzten Mal zu übernehmen“, öffentlich seine Entscheidung, im Herbst nicht erneut für das Amt als Bürgermeister zu kandidieren, verkündet.

Als an Jahren ältestes Mitglied der Versammlung wird Helga Hatzfeld (CDU) festgestellt. Sie erinnert die Stadtverordneten in einer einleitenden Rede an die außergewöhnlichen Umstände des Zusammenkommens unter Pandemiebedingungen und die wirtschaftlichen und persönlichen Folgen der Pandemie für die Bürger Neu-Isenburgs, um die sich die neue Stadtverordnetenversammlung kümmern muss. Ihre Rede schließt sie mit dem Wunsch ab, dass das neue Parlament sich mit gegenseitigem Respekt begegnen und einander zuhören möge, so wie es die Vorgängerinnen und Vorgänger anerkanntermaßen vorbildlich getan haben.

Unter der Leitung der Alterspräsidentin wird anschließend die oder der neue Stadtverordnetenvorsteher/in gewählt. Auf Vorschlag des Fraktionsvorsitzenden der CDU, Patrick Föhl, wird Christine Wagner in offener Abstimmung einstimmig wiedergewählt, übernimmt die Sitzungsleitung und führt routiniert durch die verbleibenden Tagesordnungspunkte.

Bepackt mit einem großen Stapel Unterlagen verlassen die 45 Mitglieder des neuen Stadtparlaments schließlich die Hugenottenhalle und freuen sich auf die Herausforderungen der 19. Legislaturperiode.

[Oliver Hatzfeld, Kati Conrad]

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